Schwäne
Das Nest der Schwäne wird aus Wasserpflanzen, Gräsern und Zweigen errichtet und ist oft von beachtlicher Größe. Da ein Paar dasselbe Nest immer wieder nutzt, kann es sich von Jahr zu Jahr vergrößern. Gebrütet wird allein vom Weibchen, beim Trauerschwan beteiligt sich auch das Männchen. Gelegt werden vier bis sechs Eier, die etwa 40 Tage bebrütet werden. Beide Partner begleiten die Jungen. Gelegentlich werden sie auf dem Rücken transportiert. Flügge gewordene Schwäne bleiben meist bis zur nächsten Fortpflanzungsperiode in einem Verband mit den Elternvögeln.

Brachvögel brüten im Ampermoos und am Südende des Sees. Mehrere Dutzend rasten am See. Erst wenn der Schlamm am Ufergefriert und Schnee auf den Wiesen liegt fliegen sie weiter gen Süden.

Am Ammersee ist die Schellente hauptsächlich in den Monaten November bis März anzutreffen.

Die Rohrammer besiedelt das Schilfröhricht/Südende, ernährt sich von Grassamen, Insekten, Schnecken u. Würmern.

Die Tafelente kommt aus den Steppen- und Moorgebieten hinter dem Ural aus den Weiten Sibiriens.

Der Haubentaucher mit seinen Kleinen nutzt die offene Wasserfläche für die Jagd nach kleinen Fischen.

Wenn der Kiebitz ruft, ist der Frühling da. Mit seiner Federholle geht der Kiebitz auf Brautschau.