Die Pähler Schlucht

Eines der schönsten Naturerlebnisse in der Region

Hier hat sich der Burgleitenbach im Laufe der Jahrhunderte eine tiefe Schlucht in den Untergrund gegraben. Am Ende der etwa 3,6 km langen Schlucht gelangt man an einen ca. 16m hohen Wasserfall, der aufgrund der geringen Wassermenge nicht unbedingt zu den spektakulärsten Wasserfällen zählt, im Winter aber zu bizarren Formen gefriert.
Die knapp einstündige Wanderung ist nicht anspruchsvoll (Trittsicherheit ist notwendig). Man muss jedoch mehrmals den Bach überqueren, was bei der geringen Wassertiefe und den vielen Trittsteinen problemlos möglich ist. Während der Wanderung kann man auch einen Blick auf das Pähler Hochschloss werfen. Eine besondere Attraktion ist, dass man sich sogar hinter den Wasserfall stellen kann – und das, ohne allzu nass zu werden. Zurück geht es auf dem selben Weg.

Die Surfer- und Kiter-Szene tummelt sich am liebsten am Herrschinger Kreuz. Es ist aufgrund der besonderen geografischen Gegebenheiten der beliebteste Spot am Ammersee. Durch das hüglige Umland nimmt der westliche Wind gerne den Ausgang in die Bucht und beschleunigt am Ufer entsprechend. Dabei entsteht der sogenannte „Düseneffekt“.
Hier entsteht natürlich der größte Interessenskonflikt zwischen Freizeitsportlern und Naturschützern. Letztere appellieren, wie die Segler, die freiwillige Vereinbarung zur Wassersportruhe zwischen November und März einzuhalten.
Auf der Seeseite gibt es leider bisher keine Markierungen wo Schutzgebiete beginnen. Immer mehr Freizeitsportler verirren sich dadurch in diese Gebiete, wo sie die Tiere aufschrecken und dadurch vertreiben. Ein verträglicher Kompromiss sollte die Beachtung der Schutzgebiete und Zeiten beinhalten. Ufergebiete, die mit Schilf zugewachsen sind, sollten grundsätzlich für alle Tabu sein. Der Artenreichtum in unserer Heimat geht schon durch die Industrialisierung in der Landwirtschaft zurück. Nehmt also bitte Rücksicht, damit wir unsere einzigartige Natur erhalten können!