Die Region Ammersee zeichnet sich durch viele besondere Kraftorte aus. Einer davon ist die Keltenschanze. Sie wurde von Kelten der späten Eisenzeit im zweiten und ersten Jahrhundert v. Chr erbaut. Die Schanze liegt westlich von Utting in den sanften Hügeln des Alpenvorlandes.

Das typische Merkmale einer Keltenschanze ist eine Einfriedung durch einen Graben, dessen Material innerhalb zum Erdwall mit viereckigem Grundriss aufgeschüttet wurde. Die Wallecken sind gegenüber dem übrigen Wall deutlich erhöht und der Eingang der Schanze befand sich auf der Westseite. Die anderen Unterbrechungen des Walls sind moderner Herkunft. Eine lokale Besonderheit in Utting ist der kleine Feuchtbereich am westlichen Wall, der früher als Quelle und Tränke benutzt wurde.

Was man heute nicht mehr sehen kann und von Wünschelrutengehern festgestellt wurde, ist, dass im Rand- oder Eckbereich einzelne kleine Gebäude, die als Tempel oder Kapelle den kultischen Handlungen dienten, standen. Außerdem war hier war eine Opferstätte, z. B. für Brandopfer.

Durch ihre schiere Größe und mit ihren sanften Wellen ist es ein geheimnisvoller  Ort mit einer ungeheuren Ausstrahlung. Man findet bei der uralten Eiche am Südwesteck und bei der knorrigen Buche an der Nordseite ein fantastisches Panorama rund um die Viereckschanze und den Ammersee.

Mit 12.000 qm Innenfläche gehört die Uttinger Schanze zu den größten Deutschlands. Sie ist eine von insgesamt fünf Keltenschanzen im Landkreis Landsberg/ Lech.

Heilquellen

Kühles, klares Wasser plätschert aus der mitt-leren der drei Leitungen in ein Becken. Mittels einer Holzrinne können sich Pilger das Wasser des Ulrichsbrunnens von Eresing abfüllen. „Eine Quelle, die auch im heißesten Sommer nicht versiegt“, sagte Bürgermeister Loy. Das erste Brunnenhaus wurde 1666 gebaut, die jetzige Fassung stammt aus dem 19. Jahrhun-dert. „Das graue Altertum erzählt von diesem Brunn, dass große Wunderding dies Gnaden-wasser bring…“, verrät die Inschrift über dem Brunnen. „Es wurde geheilt Blindheit, Lahm-heit, Vorgicht, Fraiß, Kropf, Bruch, Verwundun-gen, Kopfschmerzen und die Tochter Kathari-na des Eresinger Schulhalters Wilhelm Rische erhielt Gesundung in schwerem Leibgrimmen und Rückenweh“ zitiert das Heimatbuch aus dem Ordinariatsarchiv, welches 116 Wunder-taten von 1618 bis 1626 auflistet.
Neben der Quelle gab es schon 1618 eine Kapelle mit Klausnerwohnung, vermutlich aufgrund der vielen Wallfahrer, die zur Quel-le kamen. Die Klausner waren Franziskaner tertiaren. D.h. sie stammten aus Laienorgani- sationen der Franziskaner.
Am Rande des Schatzberges im Wald versteckt liegt eine Kapelle über einer geheimnisvollen Quelle, zu der sich alljährlich, seit 1682, ein Bittgang vom Kloster durch den Wald bewegt. Die seit alters her verehrte Mechthildis-Quelle ist nach der seligen Mechthildis benannt, die den Menschen im Mittelalter als die Brotmut-ter vom Ammersee galt. Vom Volk wurde sie als Patronin gegen Unwetter gerufen. An der Brunnenkapelle steht, dass die Quelle mit dem Wasser aus dem Brunnen der Burg gespeist wird und die heilige Mechthild oft hierher ge-kommen ist, um von dem Wasser zu trinken. Im Volksmund wird die Quelle immer noch als  „Heilwasser“ gegen Augenleiden geschätzt.
Die Elisabethquelle entspringt unterhalb dem heiligen Berg Andechs, etwas abseits des Pil-gerweges. Eher unbekannt scheint die Bedeu-tung dieses Ortes als Quellheiligtum. Das Was-ser der Elisabethquelle, das selbst in größter Trockenheit nicht versiegt, soll allgemein die Lebenskraft erhalten, gegen Augenleiden hel-fen und die Nerven beruhigen

Geomantie

Die Erde als einen lebendigen Organismus zu verstehen, in dem alles miteinander verbunden ist, das ist die Erfahrungswissenschaft der Geomantie. Diese bewusste Begegnung von Erde, Mensch und Lebensraum umfasst viele Themenbereiche, die in Verbindung mit der Erde, der Natur und dem Leben selbst stehen. Aus der ursprünglichen Beziehung und Begegnung mit unserer natürlichen Umgebung, der Landschaft, den Pflanzen und Tieren, können wir eine schöpferische Kraft erleben, welche in ihrer Wirkung durch die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft unseren Planeten und somit unser Leben bildet und gestaltet. Diese elementaren Kräfte können wir für unser Leben kreativ einsetzen.

Angela Mazur-Schaar (Geomantie Ammersee) führt Interessierte durch die Ammersee-Region und bringt sie in Kontakt mit den Kräften der Erde.
www.geomantie-ammersee.de

Eine der Wanderungen führt sie auch zum Zauberwald am Seefelder Schloß.